PROST Anwendungen der WIN / ABWL
E-Government in Österreich
Stand von Theorie und Praxis
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Lehrveranstaltungsnummer |
246.556 |
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Lehrveranstaltungstyp |
Projektstudium,
6-stündig (4-stündig ABWL) |
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LVA-Leiter |
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Termin
und Ort |
Nach Übereinkunft |
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Vorbesprechung |
Mo 8.3.04 15:00 Uhr, Raum MZ314A |
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Teilnahmevoraussetzungen |
- |
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Anmeldung |
KUSSS
und Vorbesprechung. WIN -
alter Studienplan:
gilt als 4-stündiges ABWL-Projektstudium oder 6-stündiges PROST WIN. |
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Teilnehmerbeschränkung |
15 |
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Die Endberichte wurde zur
Gänze von den Studierenden erstellt. Die darin angeführten Aussagen beruhen auf
Literaturrecherchen, Erfahrungen bei der Durchführung von Fallstudien, Informationen
aus Interviews und der persönlichen Meinung der Autoren. Eine umfassende Evaluation des Themengebiets im
Sinne einer wissenschaftlichen Studie wurde nicht durchgeführt.
Endbericht
der Studierenden am Lehr- und Forschungszentrum Rottenmann (www.g-tec.ac.at)
Download: Endbericht E-Government Rottenmann.pdf
(3,25 MB)
Download: Literatur Rottenmann (Ordner)
Endbericht
der Studierenden am Institut für Wirtschaftsinformatik – Software-Engineering
der Johannes Kepler-Universität-Linz (www.se.jku.at)
Download:
Endbericht E-Government Linz.pdf
(2,83 MB)
Download: Literatur Linz
(Ordner)
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E-Government ist ein hochaktuelles und kontrovers diskutiertes Thema der öffentlichen Verwaltung.
Die Stabsstelle
für die IKT-Strategie des Bundes verkündet auf Ihren Web-Seiten zum Thema E-Government:
„Der Übergang zur Wissensgesellschaft hat zu einer neuen Qualität der Beziehung
zwischen BürgerInnen und öffentlicher Verwaltung geführt. Kundenorientiertheit,
Effizienz, Geschwindigkeit und Transparenz gehören zu den neuen Merkmalen einer
virtuellen Verwaltung. [...] Die öffentliche Verwaltung geht schrittweise dazu
über, alle Verfahrensschritte (Transaktionen) vom Antrag bis zur Erledigung
eines Anbringens online anzubieten. Formulare brauchen in Zukunft nicht mehr
heruntergeladen zu werden, sondern können gleich am Bildschirm ausgefüllt,
elektronisch signiert und abgesandt werden. Erledigungen der Verwaltung,
Bescheide und sonstige Schriftstücke müssen nicht mehr auf dem Postweg
zugestellt werden. Sofern gewünscht, kann die Zustellung elektronisch
erfolgen.“ Die Linzer Firma Fabasoft,
die staatliche Stellen im In- und Ausland mit E-Government-Software ausstattet,
sucht als eines der wenigen IT-Unternehmen hierzulande auch in diesen für die
IT-Branche eher mageren Jahren intensiv nach neuen Mitarbeitern. Eine Studie von Cap Gemini Ernst
& Young bescheinigt Österreich den größten Fortschritt in Europa bei
seinen E-Government-Aktivitäten.
Der Standard
vom 10.11.03
ist sich hingegen nicht so sicher, ob die Kommunikation zwischen Bürgern und
Verwaltung durch E-Government einfacher wird: „Nicht mehr und nicht weniger als
die Öffnung des Internet für Behördenwege verheißt die vergangene Woche im
Ministerrat beschlossene Regierungsvorlage zum E-Government-Gesetz. Unter
Verwaltungsrechtlern wird diese vollmundige Ankündigung jedoch nur mit einem
milden Lächeln quittiert. Ihre Sicherheitsanforderungen bedeuten sogar einen
Rückschritt in der Praxis der elektronischen Verwaltung.[...]
Die bisherige große Stärke des Verwaltungsverfahrensrechts: Verständlichkeit,
Flexibilität und Offenheit für technische Neuerungen soll künftig einer
technokratischen "Kartenlösung" Platz machen, wie sie schon in
mehrfacher Hinsicht anderswo gescheitert ist.“
Wie
steht es nun tatsächlich um E-Government in Österreich? Hält E-Government schon jetzt was
es verspricht oder muss man sich noch gedulden, bis sich merkbare
Verbesserungen gegenüber der bislang gängigen Verwaltungspraxis zeigen?
Im
Projektstudium soll der Stand von Theorie und Praxis des E-Governments in
Österreich erhoben, analysiert und dokumentiert werden. Anhand ausgewählter
Fallbeispiele soll für einzelne Bereiche dargestellt werden, wie E-Government
funktioniert und welche Stärken und Schwächen diese Lösungen aufweisen.
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1.
Zunächst
wird gemeinsam die Aufgabenstellung analysiert, verfeinert und festgelegt,
welche Bereiche näher betrachten werden.
2.
Für
jeden Themenbereich wird ein Team gebildet.
3.
Die
einzelnen Teams geben in Impulsreferaten einen Überblick zu ihrem Thema und
erheben die in Österreich damit befassten Organisationen und verantwortlichen
Personen.
4.
Jedes
Team erstellt ein Fallbeispiel, sichtet Literatur und Medienberichte und führt
mindestens drei Interviews mit Personen durch, die mit E-Government zu tun
haben (Politiker, Beamte, Bürger, Techniker, Softwarehersteller usw.).
5.
Anhand
des Fallbeispiels zeigen die Teams konkrete Anwendungen des E-Governments mit
ihren derzeitigen Stärken und Schwächen und verifizieren die Aussagen der
Interviewpartner.
6. Die Ergebnisse werden in einer abschließenden Veranstaltung präsentiert, in einem Abschlussbericht dokumentiert und bei ausreichender Qualität im Internet veröffentlicht.
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1. E-Government ist ein aktuelles und
wichtiges Thema, zu dem man als Wirtschaftsinformatiker eine fundierte Meinung
haben sollte.
2. IT-Lösungen für E-Government sind
ein Spezialgebiet, das zu kennen die Job-Chancen erhöhen kann.
3. Es ist für jeden etwas dabei - für
Teilnehmer mit technischem Interesse genauso so wie für solche mit
wirtschaftlichem Schwerpunkt.
4. Die Lehrveranstaltung findet in
einem teamorientierten Umfeld mit großen Freiräumen für selbständiges Arbeiten
statt.
5. Das Projektstudium bildet eine gute
Basis für weiterführende Diplomarbeiten, z.B. in Kooperation mit den Fabalabs an der
Johannes Kepler Universität.
6. Der Lehrveranstaltungsleiter ist als
selbstständiger IT-Berater tätig und hat dadurch einen engen Praxisbezug.
7. Das Projektstudium ist zwar nicht
geschenkt, zahlt sich aber garantiert aus.
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E-Government in Österreich: eine aktuelle Bestandsaufnahme
Thomas Ebner, 2004; http://www.monitortv.at
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eAustria - The Austrian View to
approach e-Government
Reinhard Posch, 2003; http://europa.eu.int/ISPO/ida/jsps/dsp_showDocument.jsp?printerVersion=1&documentID=968
·
Chancen, Nutzen und Risken des E-Governments, Hearing im Verfassungsausschuss
zum E-Government-Gesetz,
Parlamentskorrespondenz Nr. 39, 2004; http://www.parlament.gv.at/portal/page?_pageid=908,637326&_dad=portal&_schema=PORTAL
·
Bürger, Karte, Datenschutz
matrix - computer
& neue medien, 22.2.2004; http://oe1.orf.at/programm/20040222223000.html